Veranstaltungsreihe zum Murkraftwerk

1) Schauplatz Millionenloch Murkraftwerk

Das Murkraftwerk, das in Graz gebaut werden soll, ruft seit der ersten Stunde Befürworter*innen und Gegner*innen auf den Plan. Trotz mehrerer Gutachten und Einschätzungen von Expert*innen herrscht in der Bevölkerung Unklarheit, wie das Projekt Murkraftwerk zu bewerten ist. Wir werden uns die ökonomischen und ökologischen Aspekte näher anschauen und mit Mythen rund um das Murkraftwerk aufräumen. Du bist weder Expertin in Ökologie, noch Experte in Wirtschaft – möchtest aber die zentralen Punkte verstehen? Dann ist diese Veranstaltung die perfekte Möglichkeit dir ein Bild von dem Murkraftwerk zu machen!

Referent*innen

Mag.a Andrea Pavlovec-Meixner – Gemeinderätin und Umweltexpertin der Grazer Grünen
Mag. Clemens Könczöl Sprecher Rettet die Mur
DI Martin Regelsberger Wasserbau-Experte

Datum: Mittwoch, 22.03.2017 19:00
Ort: Uni Graz, HS 15.05 (Gebäude RESOWI – Universitätsstraße 15)
Facebook-Veranstaltung

 

2) Schauplatz NS Arbeitslager Liebenau

Während Wien 1945 von den Nazis befreit worden war, wurden durch Graz nach wie vor Menschen Richtung Mauthausen getrieben. Direkt vor der eigenen Haustür fand der Holocaust statt – in Liebenau befand sich das NS Arbeitslager Liebenau, das im April 1945 eine Zwischenstation auf den Todesmärschen ungarischer Juden war. Im Laufe der letzten Jahre wurde dazu erstmalig wissenschaftlich gearbeitet. Jedoch besteht nach wie vor der Verdacht, dass Opfer des Nationalsozialismus im Boden verscharrt sind, und noch längst nicht die gesamte Geschichte aufgearbeitet wurde. Im Rahmen des Abends werden die Geschichte, das Engagement um die Aufarbeitung dieser Zeit, aber auch die Schwierigkeiten die sich daraus ergeben haben, beleuchtet.

Referent*innen

Dr. Rainer Possert, Mediziner, SMZ Liebenau,
Prof. Barbara Stelzl-Marx Autorin von „Das Lager Graz-Liebenau in der NS Zeit“
Mag. Dr. Eva Steigberger – Denkmalamt Steiermark (angefragt)

Datum: Mittwoch, 29.03.2017 19:00
Ort: Uni Graz, HS 15.05 (Gebäude RESOWI – Universitätsstraße 15)
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3) Schauplatz Schwarzbuch Murkraftwerk

Wenn die Murstaustufe weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll ist, warum wird sie dann gebaut? Warum subventionieren Land und VP-Bürgermeister Nagl das Verlustprojekt samt unnötiger Begleitbauten? An allen Ecken und Enden fehlt das Geld für soziale Projekte und den Ausbau der Öffis. Gleichzeitig kommt es zu einer beispiellosen Steuergeldverschwendung zu Gunsten privater Profitinteressen.

Sind finstere Finanzströme in VP-Wahlkampfkassen der Grund dafür, warum SteuerzahlerInnen und Stromkunden intransparente Mehrkosten in Zig-Millionenhöhe umgehängt werden?

Welche Interessen möglicherweise wirklich hinter der Murstaustufe stehen, wird HYPO-Aufdecker und Nationalratsabgeordneter Werner Kogler ausführen.

Datum: Mittwoch, 05.04.2017, 19:00
Ort: Uni Graz, HS 15.05 (Gebäude RESOWI – Universitätsstraße 15)
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